8. Dezember 2021
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Konfliktmediation – Blockaden in Transformationsvorhaben erfolgreich und nachhaltig auflösen

Transformationsvorhaben in Ihrer Organisation kommen nicht voran, Sie treffen immer wieder auf Mitarbeitende oder Teams, welche sich querstellen oder Sie bemerken eine Unzufriedenheit bei Ihren Mitarbeitenden? Change bedeutet Veränderung im Mindset jedes einzelnen Mitarbeitenden. Nicht selten werden Mindset-Änderungen durch Blockaden behindert. Hinter diesen stecken häufig zwischenmenschliche Konflikte.

Konflikte verhindern das Auflösen von gängigen Denkmustern, führen zu einem Verharren in der eigenen Position und im schlimmsten Falle zum Verlust zentraler Schlüsselpersonen. In solchen Situationen ist es zentral, Konflikte zu erkennen und deeskalierend einzugreifen. Doch wie schaffen Sie es in einem Konflikt zwischen Mitarbeitenden oder Teams – insbesondere, wenn dieser schon seit Jahren besteht – ein gemeinsames Verständnis für eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit zu schaffen, damit Veränderungen wieder stattfinden können?

Konflikte als Chance für eine positive Entwicklung nutzen

Zwischenmenschliche Konflikte sind oft sehr energiegeladene Situationen. Wenn es gelingt, diese Energie in eine positive Richtung zu lenken, dann können Konflikte für die Beteiligten eine grosse Chance darstellen – gar als Antrieb für positive Entwicklung genutzt werden. Mit der Methode der Konfliktmediation ist es möglich, Konflikte aufzulösen, den Blick der Beteiligten wieder nach aussen zu richten und somit Blockaden in Transformationsprojekten aufzulösen. Doch was ist Konfliktmediation genau?

Konfliktmediation lässt sich beschreiben als „ein strukturiertes und vertrauliches Verfahren, bei dem Parteien mithilfe eines Mediators freiwillig und eigenverantwortlich eine einvernehmliche Beilegung ihres Konflikts anstreben.»

Finden von breit akzeptierten und nachhaltigen Lösungen durch einen ganzheitlichen Ansatz in der Konfliktmediation

Vielleicht kommt Ihnen folgende Situation bekannt vor: Zwei Teammitglieder geraten in Diskussionen und beim Treffen von Entscheiden immer wieder aneinander. Es kommt in Diskussionen zu erhitzten Gemütern, aus banalen Aussagen werden persönlichen Angriffe, aus dem Kundtun der persönlichen Meinung wird das starre Verharren in Extrempositionen und aus dem Verständnis für die Meinung des anderen wird eine komplette Ignoranz der Perspektive des Gegenübers. Eine weitere konstruktive Zusammenarbeit scheint nur schwer vorstellbar. Mit dem ganzheitlichen Ansatz der Konfliktmediaton ist es in solchen Situationen durchaus möglich, wieder eine gemeinsame Basis zu schaffen sowie nachhaltige Lösungen zu finden.

Denn die Konfliktmediation baut auf Kooperation statt Konfrontation auf und strebt grundsätzlich danach, einen Konsens und nicht nur einen Kompromiss zwischen den beteiligten Parteien zu finden. Das Ziel ist es, eine Lösung anzustreben, welche allen Beteiligten einen Mehrwert bringt. Bei einem Kompromiss einigen sich Parteien zwar auch, jedoch sind beide mit der Lösung nicht wirklich zufrieden. Ein Konsens hingegen ist eine Win-Win-Situation, beide Parteien gewinnen mehr als sie verlieren. Wenn wir an die beiden Teammitglieder zurückdenken: Als Teil der Lösung einigen sie sich darauf, dass in hitzigen Diskussionen jederzeit von einer Person ein Time-Out eingefordert werden darf. Für die eine Person bedeutet dies, dass sie sich ernst genommen und gehört fühlt, für die andere Person führt dies zu einem stärkeren Gefühl von Sicherheit in schwierigen Diskussionen. Somit profitieren beide Beteiligten auf verschiedene Weise von dem gemeinsam definierten Lösungsansatz.  

Zentral ist auch die ganzheitliche Herangehensweise, welche in der Konfliktmediation verfolgt wird. Nebst dem Problem auf der Sachebene, werden der Mensch, seine Bedürfnisse und Interessen sowie die Beziehung zwischen den Beteiligten bearbeitet. Da nicht hauptsächlich das Problem, sondern die anderen genannten Faktoren im Vordergrund stehen, sind die Lösungen viel nachhaltiger und stossen auf eine breitere Akzeptanz. Durch die vielschichtige Bearbeitung entstehen zudem oft völlig neuartige Lösungen, welche vor der Konfliktmediation nicht möglich oder denkbar gewesen wären. Konfliktmediation fragt also nicht nach Schuld, sondern nach den Interessen und Beweggründen der am Konflikt beteiligten Parteien. Ziel ist es, die Interessen hinter den Positionen zu verstehen und auch für die Gegenpartei sichtbar zu machen. Hinter starr eingenommenen Positionen stecken nämlich oft sehr ähnliche Interessen. Bspw. die Interessen der beiden Teammitglieder sehen im Grundsatz sehr ähnlich aus: Sie wollen nur das Beste für die Organisation und sie wollen in ihrer eigenen Person gehört und ernst genommen werden. Durch die gezielte Offenlegung und Bearbeitung der Interessen und Bedürfnisse kann bereits ein grosser Teil des Konfliktes entschärft sowie ein gemeinsames Verständnis geschaffen werden.

Ist die Konfliktmediation für Ihre Situation geeignet?

Kennen auch Sie ähnliche Situationen wie oben beschrieben und stellen sich nun die Frage, ob eine Konfliktmediation für Ihre Situation das richtige Vorgehen wäre. Beantworten Sie sich dazu folgende Fragen:

Können Sie den grössten Teil dieser Fragen mit Ja beantworten? Dann ist eine Konfliktmediation das richtige für Sie. Wir begleiten Sie gerne im Angehen von bestehenden Konflikten in Ihrer Organisation, lösen somit Blockaden auf und bringen Ihre Transformationsvorhaben wieder erfolgreich ins Rollen.

Laura Jau
Laura Jau

Projektleiterin

Wie sie die Valion-Kunden begeistert
Laura Jau verfügt über ein vertieftes Wissen in der Arbeits- und Organisationspsychologie. Durch ihre Kundenprojekte entwickelte sie in den vergangenen Jahren ein grosses Einfühlungsvermögen und kann dadurch überdurchschnittlich gut auf ihre Kunden eingehen; dies schafft wertvolles Vertrauen. Bei der Projektarbeit erlebt man Laura Jau stets als ruhenden Pol: Ihre überlegte Arbeitsweise zeigt sich insbesondere an ihrem raschen Auffassungsvermögen sowie an der Fähigkeit, Sachverhalte auf den Punkt bringen zu können.

Was sie privat begeistert
Die nächsten Schritte akribisch zu planen und umzusetzen beherrscht Laura Jau auch in ihrer Freizeit. Seit vielen Jahren steht sie sowohl als Spielerin, als auch in der Trainerfunktion auf dem Fussballrasen und lebt den Teamgedanken genauso ausserhalb der Büroräumlichkeiten. Sie ist im Allgemeinen sehr sportbegeistert und häufig auch auf dem Mountainbike anzutreffen. Nebenher mag es Laura Jau gesellig – sei dies auf Konzerten, auf Filmfestivals oder beim Reisen gemeinsam mit ihren Freunden.

Für wen sie sich begeistert
Beat Richner, Malala Yousafzai

Was ihr Lebensmotto ist
Life isn’t about finding yourself. Life is about creating yourself. (George Bernard Shaw)


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